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Wuppertaler Stadtwerke werben mit Analverkehr

Wuppertal (GE) Die neue Werbe-Kampagne der Wuppertaler Stadtwerke sorgt für Aufsehen. „Hinten rein?“ Eigentlich eine Frage, die in deutsche Schlafzimmer gehört. So dachten bisher viele Bundesbürger und Bundesbürgerinnen in der Bundesrepublik Deutschland. Bis auf die prestigeträchtigen Wuppertaler Stadtwerke. Provokant, neu, einfach anders sollte die neue Kampagne sein, die in citynähe und im Wuppertaler-Ballungsgebieten auf Großflächen, Plakaten und am POS derzeit zu sehen ist. Dass sich die Kampagne um das  Unternehmens-Steckenpferd Nahverkehr dreht, geht dabei leider komplett unter.

Versierten Betrachtern fällt indes noch ein weiteres Detail übel auf: Wenn schon im öffentlichen Raum für Analverkehr geworben wird, warum soll denn nur an ausgewählten Stationen diese Praktik ausgeübt werden? Am Wall/Museum (Hbf), Karlsplatz und in Oberbarmen (weitere auserwählte Haltestellen finden Sie unter wsw-online.de) soll explizit Analverkehr ausgeübt werden. „Wir wollen hiermit das Schwarzfahren verhindern“, so ein Unternehmenssprecher. Den Zusammenhang von Analverkehr und Schwarzfahren ist dabei Querdenkern vorbehalten.

Die Stadtwerke versuchen mit diesem Wortwitz auch auf ihr mobiles Angebot aufmerksam zu machen. Auch diesen Zusammenhang ist nur Querdenkern vorbehalten. Das Gesellschafts-Echo meint hierzu: Frauenfeindlich und daneben.

Sie wollen Karriere machen bei den Wuppertaler Stadtwerken? Kein Problem. Schauen Sie doch mal in das Job-Portal. Hier wird bestimmt in absehbarer Zeit eine Stelle im Marketing frei.

Doppelsmiley! (geht auch als Hashtag: #doppelsmiley) Mal sehen, welche PR-Auswirkungen die laufende Kampagne „hintenraus“ noch haben wird.

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