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Der FC Bayern München im Drogensumpf

München (GE) Mit dem italienischen Dirigenten an der Seitenlinie, Carlo Ancelotti, sollte aus der Guradiolischen-Tiki-Taka-Ausrichtung eine italienische Abwehrmanufaktur der Oberklasse werden. Klinsmann hatte mittlerweile die aufgestellten Buddha-Figuren aus der Säbenerstraße abgeholt. Matthias Sommer einen neuen Job angetreten, als Carsten Janker-Double. Und neben dem Trainingsplatz 1 wurde ein brandneuer, via App digital steuerbarer, Red Bull-Automat aufgestellt. Ohh…falsche Stadt. Aber wieder zurück in bayrische Gefilde.

Nach Abgängen von Identitätsfiguren wie Schweinsteiger, dem kleinen Philip Lahm und Peter dem Ordner aus Block 22C, hängt der Münchener Haussegen schief: Pokalfinale verpasst. Champions-League-Finale verpasst. Meisterschaft gerade eben gesichert. Badstuber weg. Hoeneß fast wieder weg (Minister fordert ehrenamtliche Arbeit in einer JVA in Lichtenstein). Das sind ja Verhältnisse, die sonst nur im Hamburger Volksparkstadion herrschen.

Und nun der nächste große Medienskandal. Wie die Sport Bild exklusiv in ihrer Print-Ausgabe (an die jüngere Generation. Print ist dieses Papier, dass man bei sogenannten Kiosken erwerben kann) berichtete, haben die Führungsspieler des FC Bayern München sich systematisch vor großen Spielen mit Pep gedopt. Die Schlagzeile der Sport Bild: „Die Pep Opfer!“. Und wir meinen nicht den spanischen gleichnamigen Trainer, sondern die Synthetik-Droge Pep. Speed, also ein Amphetamin, das aufputschend wirkt und dadurch zusätzliche Leistungskräfte freisetzt.

Bisher gibt es kein offizielles Pressestatement, dass diesem Vorwurf weder bestätigt, noch dementiert. Aber kein Dementi ist in Fachkreisen der Yellow-Press sowieso eine Bestätigung.

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