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FrustRating – Arbeitgeber: Pro Arbeitgeber

Die Reihe FrustRating - Arbeitgeber stellt Ihnen in unterschiedlichen Kategorien die wohl originellsten Arbeitgeberbewertungen zusammen

Deutschland (GE) Arbeiten, die wohl unnötigste Erfindung unserer Leistungsgesellschaft. Dabei gäbe es doch mindestens 1.000 Dinge, die man der Arbeit vorziehen würde. Im Prinzip eigentlich alles, was man so ganz trivial unter „Leben“ subsumiert. Freunde treffen, der Familie aus dem Weg gehen, Ausleben der sexuellen Neigung, sich politisch engagieren –  nur ein zwei Ideen auf die Schnelle. Sie haben bestimmt noch viele Spannendere Dinge in Ihrer Freizeit zu tun. Falls nicht gehen Sie wahrscheinlich sehr gerne arbeiten und sollten sich Ihre ach so tolle Einstellung auch nicht durch das Lesen der nun folgenden Arbeitgeberbewertungen versauen lassen.

In einer in Umfang und Aufwand bisher einmaligen Recherche hat unser Praktikant das Bewertungsportal Kununu systematisch durchwühlt – immer auf der Suche nach den besten Zeilen. Analog zu den möglichen Bewertungskategorien werden wir Ihnen in den nächsten Wochen jeweils die lustigsten, wirklich so abgegebenen  Bewertungen zeigen.

Kategorie heute: Pro Arbeitgeber

„Es gibt wenig Zeit zum Dösen und Ausflippen.“

„So wie es sich entwickelt hat, ist gar nichts mehr gut“

„Dass keiner einer Plan hat und Fehler nicht auffallen. Echte Teamkollegen“

„Freitags gibts früh Feierabend. :-D“

„Man muss sich gerade zu schämen, hier gearbeitet zu haben. Ich bin derzeit dabei meinen guten Ruf wiederherzustellen, indem ich in eine komplett andere Branche gewechselt bin.“

„Das Mitarbeiter dort geerdet werden und sich auf die Arbeit in einer ernstzunehmenden Agentur freuen können.“

„Feste Arbeitszeiten, sofern mal pünktlich Feierabend. 0,5L milch/kakao in der Frühstückspause kostenlos erhältlich, sofern nicht vergriffen; manchmal eine Flasche Wasser an heißen Tagen“

„Mir gefällt, dass ich dort nicht mehr arbeiten muß.“

„…das dies ein freies Land ist und man nicht gezwungen wird, dort zu arbeiten“

„Er ist fast nie da, kann man alles tun was du willst“

„Mitarbeiter werden wie Marionetten von Oben herab behandelt und sind natürlich damit sehr schnell ausgetauscht, wenn es „Probleme“ mit der Marionette gibt. Das Unternehmen gibt einem schnell das Gefühl, dass man nichts wert ist! Freien Mitarbeitern, die gar nicht bei Warner angestellt sind, sondern dem Unternehmen zuarbeiten, wie wohl hier 50% der Mitarbeiter, gewährt man Büroräume mit frischer Luft, wo „normale“ Mitarbeiter im Open Space sitzen müssen und fast am Ersticken sind, weil die Lüftungsanlage nicht funktioniert.“

„Das Bewerbungsgespräch verlief sehr merkwürdig, zunächst wurde ich trotz festem Termin fast 20 Min. vor der Tür (!) stehen gelassen bevor ich am Tor abgeholt wurde. Das Gespräch verlief unangenehm, es wurden zum Teil unangebracht persönliche Fragen zu persönlichen Beziehungen usw. gestellt die nichts mit der Arbeit oder meinen Fähigkeiten zu tun haben.“

„In der derzeitigen Lage kann ich lediglich die Kantine als einzigen positiven Aspekt hervorheben.“

Lesen Sie in der nächsten Veröffentlichung die besten Bewertungen aus der Kategorie: Gleichberechtigung

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