Fernschreiber

H&M ändert Markenclaim

In Zukunft noch mehr Chemie: H&M plant die Einstieg ins Meffgeschäft

Stockholm (GE) Der Textileinzelhandel steht womöglich vor einer nächsten Disruption: Waren zuletzt eingenähte Hilferufe in Discountertextilien der letzte Schrei, plant die Industrie bereits den nächsten Coup. Sollten sich die Gerüchte, die derzeit aus dem Branchenumfeld durchsickern, bewahrheiten, werden vermutlich die Pupillen eines jeden Konsumten tellergroß: Der schwedische Gleichschaltungsausstatter für junge Untergewichtige wird ab 2018 seine hochbelasteten Slimwaren um die sogenannte „Chemie“ (Anm. Red. Österreicher sprechen es Kämmie aus) erweitern.

Hintergrund der plötzlichen Sinneserweiterung soll angeblich die Verschiebung des Konsumverhaltens sein. Die Chemiekeulen sollen durch passende Modelinien (ugs. Lines) wie etwa Bauchtauschen, Nike Airmax-Imitaten oder 925er-Sterling-Panzerketten gepusht werden. Alles schöne Teile. Zudem wird über eine Winterkollektion für die schneereiche Jahreszeit nachgedacht. Zielgruppe vermutlich junge Naseweiße.

Als Testostimonial soll Alessio engagiert werden. Der lütte Pappenträger sei werblich noch unverbraucht – die Augen lediglich rot vom vielen Schreien.

Das Gesellschafts-Echo findet: #Horrortrip

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*