Fernschreiber

Sabrina von Lieferheld spamt Deutschland zu

Berlin (GE) Im verschlafenen Tech-Jahr 2015 wurde die weltweit niedrigste Spamquote seit dem Jahr 2003 vermeldet. Der Anteil von Spam-Mails am gesamten E-Mail-Aufkommen war in den ersten sechs Monaten des Jahres auf unter 50 Prozent gefallen. Nun hat sich die selbsternannte „bekannteste Bestell-Plattform“ im Internet zur Aufgabe gemacht, diesen Trend umzukehren. Marktforschungsinstitute und Plattformen wie wir-spamen-deutschland-zu.shop haben mit der Delivery Hero Germany GmbH eine Figur erschaffen, die Deutschlands E-Mail-Postfächer an den Rand der digitalen Aufnahmefähigkeit treibt:

Sabrina von Lieferheld

117 Millionen Spam-Mails werden alleine in Deutschland pro Tag verschickt. Branchen-Experten wie Saturn´s Tech-Nick gehen davon aus, dass Sabrina von Lieferheld für etwa 2/3 Drittel des Aufkommens verantwortlich ist. Getreu dem Motto: Vor der Bestellung ist nach der Bestellung. Sabrina baut in Ihrer Spam-Kommunikation sehr schnell Nähe zu ihren Opfern auf. „Hat dir dein Essen geschmeckt?“, „Bitte bewerte meine Dienste?“ oder „Hast du meine Beinhaare in der Suppe gesehen?“ sind nur ein paar exemplarische Ausschnitte.

Aber ist das mit deutschen Gesetzen vereinbar? Wir haben leider auch keine Ahnung, da die einzige juristische Erfahrung von uns auf einer Liebelei mit einem österreichischen Abmahnanwalt fußt. Sabrina hat wahrscheinlich auch keinen Plan. Aber wie wäre es mit niedlichen Nachricht im Alltag statt stumpfer Spam-Mails? Mal fix einen Schlüpfer in den Pizza-Karton dazugelegt oder frivole Nachrichten auf Post-Its auf der Rechnung würden Eindruck schinden. Vor allem bei österreichischen Abmahnanwälten. Zum Schluß noch einen lieben Gruß nach Wien an dieser Stelle.

#LeckMichSabrinavonLieferheld #MeinSpamFilterkriegtdeineMailsnichtgeblockt #Abzockladen #DeliveryistwieGoodGames

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