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AfD führt das Volks-Tattoo ein

Quelle: Facebook

Parteizentrale im tiefsten Osten (GE) Als Reaktion auf die EU-Rettungspolitik wurde einst die AfD gegründet (ugs. Alternde Idioten für Deutschland). Es sollte eine Allianz aus Fortschritt und Aufbruch entstehen.

Am Ende kam es wie es kommen musste. Auf Twitter folgten völkisch-nationalistische und antisemitische Tweets, die über die Grenzen der BRD GmbH hinaus bekannt geworden sind. Nach dem Gold-Skandal im Jahr 2014, bei dem die Parteispitze mir vergoldeten Ziegelsteinen armen deutschen Rentnern ihre ohnehin schon zu geringe Rente aus den Taschen ziehen wollte, sind nun vor der anstehenden Bundestagswahl die Parteikassen leer. Nachdem nun auch noch öffentlich bekannt wurde, dass Passwörter für Twitter- und Facebook-Accounts gewikileakt wurden, wird der graue Alltag in der tristen ostdeutschen Parteizentrale immer passender zum grauen Cordanzug der Anhänger.

Nun aber kam der Parteinachwuchs der AfD, JA (ugs. JVA), auf die neue glorreiche Merchaindising-Idee: Das Volks-Tattoo. Angelehnt an die „Volks-Produkte“ aus dem sexuell gerade in die Medien geratenen Springer-Haus. Mit billiger Farbe und aus der alten DDR aufgekauften Equipment, sollen nun neben den Rentnern auch die jüngere Zielgruppe angesprochen werden. Für nur 399,00 EUR kann sich jeder deutsche Bundesbürger (eine deutsche Staatsbürgerschaft ist zwingend erforderlich) nun einen Deutschland-Schriftzug quer über den Rücken stechen lassen.

Aufgrund eines fehlenden Buchstabens, steigt der Deckungsbeitrag (DB I) für die Partei ins unermessliche. Bleibt abzuwarten, ob es zu einer finanziellen Renaissance der Partei beiträgt. Während sogar Spassparteien wie die FDP oder die CDU sich schon auf den kommenden Wahlkampf eingeschossen haben, steht weder Programm noch Slogan bei der AfD. Wir würden empfehlen: „Hoffentlich nie über diese Ein-Prozent-Hürde jumpen.“

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