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FrustRating – Arbeitgeber: Arbeitsbedingungen

Die Reihe FrustRating - Arbeitgeber stellt Ihnen in unterschiedlichen Kategorien die wohl originellsten Arbeitgeberbewertungen zusammen

Deutschland (GE) Arbeiten, die wohl unnötigste Erfindung unserer Leistungsgesellschaft. Dabei gäbe es doch mindestens 1.000 Dinge, die man der Arbeit vorziehen würde. Im Prinzip eigentlich alles, was man so ganz trivial unter „Leben“ subsumiert. Freunde treffen, der Familie aus dem Weg gehen, Ausleben der sexuellen Neigung, sich politisch engagieren –  nur ein zwei Ideen auf die Schnelle. Sie haben bestimmt noch viele Spannendere Dinge in Ihrer Freizeit zu tun. Falls nicht gehen Sie wahrscheinlich sehr gerne arbeiten und sollten sich Ihre ach so tolle Einstellung auch nicht durch das Lesen der nun folgenden Arbeitgeberbewertungen versauen lassen.

In einer in Umfang und Aufwand bisher einmaligen Recherche hat unser Praktikant das Bewertungsportal Kununu systematisch durchwühlt – immer auf der Suche nach den besten Zeilen. Analog zu den möglichen Bewertungskategorien werden wir Ihnen in den nächsten Wochen jeweils die lustigsten, wirklich so abgegebenen  Bewertungen zeigen.

Heute starten wir mit der Kategorie Arbeitsbedingungen

Im Sommer schwitzen wir, im Winter frieren wir. Es gibt keine Klimaanlagen, durch die alten Öfen ist es im Sommer teilweise unerträglich! Lärmpegel ist hoch (vorausgesetzt es sind Aufträge vorhanden)“

Das Betriebsklima hat sich sehr stark verschlechtert. Weil man den Mitarbeitern den vernünftigen Umgang mit Alkohol nicht zutraut, gibt es nur alkoholfreie Betriebsfeiern“

Tisch, Stuhl und ein Mac aus dem Jahre 1995″

Kantine nicht zu empfehlen, Essen wird in Aluschalen geliefert – Für Kleinigkeiten muss man ewig kämpfen. Am Empfang arbeitet man im Sommer – dank Glasdach – bei satten 40 Grad. Im Restaurant ist es nicht kühler, da wellt sich die Wurst am Buffet bereits ab morgens halb 8″

Nicht mehr so überfüllt wie früher, die Montagehalle ist schön leer“

Kaninchenstall….“

Mitarbeiter werden in viel zu kleine Büros zusammengefercht (wenn der BR dies anfragt, wird verzögert/gelogen/gemauschelt…). FK haben Ihr Statussymbol Einzelbüro und MA sitzen in Hühnerställen“

Luftschloss

Nach außen alles hui, innen alles pfui

Im Heimatstandort Leinfelden gibt es nur eine unzureichend konstruierte Heizung, die sich nie abstellen lässt, so daß in der Übergangszeit schier unglaubliche Raumtemperauren erreicht werden. Statt einer Klimaanlage läst im Sommer ein Gebläse die Luft vom schattenlosen Flachdach in die Räume, so kalt oder heiss wie es eben draußen ist. Dank der Lage direkt neben der stark befahrenen Autobahn ist Lüften auch keine Option. Die Wände sind aus Pappe und sehr hellhörig. Die Räume erlauben kaum eine verordnungsgerechte Anordnung des Mobiliars. – Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist unzureichend, das T-Systems-Parkhaus bietet dank einiger Entlassungswellen inzwischen fast immer ausreichend Platz.- Aber das ist noch Gold gegenüber den Verhältnissen an manchen Einsatzorten. Drangvolle Enge oder gar kein eigener Sitzplatz, ungeheizte oder stickige Räume, kein Toilettenzugang, Einschluss dank nicht vorhandener Durchgangs-Chipkarten bei Kunden, das und mehr findet man als Leihabeiter öfter vor“

Einige Kollegen sitzen im Flur, müssen Drucker und Zugluft ertragen“

PC-Displays sind extrem aggressiv für die Augen bei permanenter Benutzung (aber das ist ja das Aufgabengebiet: Beantwortung von Beschwerden usw.); Pausen müssen sekündlich eingehalten werden; Essen am Arbeitsplatz (auch ein Bonbon oder Stück Apfel) ist strengstens verboten, Trinken von Kaffee oder Tee nur im verschlossenen Thermobecher, Wasser DARF aus einem Glas – ansonsten NICHTS!); Bestuhlung ist schlechtes Mittelmaß

 

Lesen Sie in der nächsten Veröffentlichung die besten Bewertungen aus der Kategorie Atmosphäre 

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