Fernschreiber

ALL IN – Stereotypen

Verachtete Leserschaft,

„Leserschaft“ bei diesem Wort kommt mir, dem so genannten Urgestein der Kolumnistenschaft beim GE (ugs. für GE), immer das Schmunzeln.  Wir lesen unsere Artikel ja nicht mal selber. Dennoch wurde ich dazu genötigt mal wieder einen Artikel zu verfassen, warum auch immer (Anm. d. Chefred.: Wer oben sitzt, tritt runter).

Wie jedes Jahr reist euer Volksheld Dr. P in den Süden, vornehmlich bevor die Winterzeit herein bricht, um noch etwas Sonne zu tanken. Da mein Kalorienbedarf auf Grund von exorbitantem Muskelaufbau, ausgelöst durch „MACH DICH BREIT“, ins unermessliche gestiegen ist, präferiere ich den Fressdichvollurlaub, kurz ALL IN. Ja und was mir da für lustige Pausenclowns über den Weg gelaufen sind, mir eingeschlossen, lest ihr jetzt:

 

Der Brite/Niederländer:  Immer leicht bis schwer angetrunken/verbrannt. Die Bauchtasche muss mit – immer. Drei Gänge passen auch auf einen Teller.  Kleidung wird  grundsätzlich in Größe „passt nicht“ getragen.

Die zweiter Frühling Milf: Mehrfach geschieden. 1 bis 2 Kinder an Bord. Raucht und das sieht man. Schon vor dem Urlaub stark gebräunt. Hupen in der Regel gemacht, Haare blondiert. Ältere Semester tragen die Röcke ihrer Töchter.

Einheimische: Kein Tisch ist groß genug. Nachdem Essen sieht dieser aus wie Dresden 45“. 6 bis 12 Kinder/Wilde.

Rentner:  Verdammte Axt. Rollatoren und Buffet vertragen sich einfach nicht.  Husten, niesen oder sich übergeben werden in unmittelbarer Nähe der Nahrungsmittel gerne genommen. Keine Ahnung wie viele, in die Windel gestopfte Hemden ich gesehen habe.

Der Deutsche: 3 Mahlzeiten gebucht – 3 Mahlzeiten krieg ich. Hufescharend vorm Speisesaal. Das „Badeliegen-Besetzen“ haben wir erfunden. Warum ans Meer wenn der Pool doch viel näher ist. Kein Bier vor Vier? Nicht mit mir.

Der Russe: Hybrid aus Brite/Niederländer und Deutscher.

 

 

 

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