Fernschreiber

The Saga continues

Verehrte Leserschaft,

für viele von euch gibt es nur ein Thema: Wann geht die sagenumwobende Geschichte umd das strauchelnde Blaublut Patrick P. Flausch weiter. Wann erfahren wir endlich, wie er sich seinen Weg zurück an die Spitze der Gesellschaft bahnt. Lieber Leser, heute ist es so weit – eine neue Episode ist zu Papier gebracht worden.
Doch bevor die Geschichte ihren Lauf nimmt, ein paar kurze Worte in eigener Sache. Die unglaubliche Resonanz auf die Person Patrick P. Flausch rührt mich zutiefst. Besonders hervorheben möchte ich einen Kommentar einer der größten Verleger unserer Zeit: Götz Kubitschek. Wie sagte er doch vor kurzem: „Nach der Bibel ist diese Geschichte die zweite Offenbarung; ein Meisterwerk.“

Wie beschissen war mein Leben eigentlich. Der Sommer war vergangen und es hatte sich Nichts zum Besseren gewandt. Ganz im Gegenteil. Meinen letzten Job bei den Smileys Pizzaprofis hatte ich verloren. Begründung: Ich würde mit meiner Kutsche die Pizzen nicht schnell genug ausfahren. Naja, wenigstens hatte ich mir so viele Donuts aus deren Kühlschrank geklaut, dass ich erstmal nicht verhungern würde. Aber dies war nicht mein Anspruch. Ich wollte mehr – ganz nach oben.

Mal schauen, was dieser Tag bringen sollte. Ich ging vor die Tür und lieh mir erstmal, wie jeden morgen, aus dem Hut eines blinden Bettlers das Geld für eine Zeitung. Diese gekauft, schlenderte ich durch die Straßen als Plötzlich ein Stand vor mir auftauchte. Bärtige Männer mit komischen Lappen um den Kopf gewickelt verteilten Bücher. ‚LIES‘ stand auf dem Plakat über dem Stand. „Wollen Sie für die gerechte Sache eintreten“, fragte mich die eine Bartlaus. „Selbstreden mein Herr, wollen wir das nicht alle.“ „Sie scheinen ein Vernünftiger Mann zu sein“, sagte der Bartaffe. „Würden Sie auch in einem anderen Land für die gerechte Sache eintreten?“ „Selbstverständlich“, erwiderte ich. „Sehr gut. Wir suchen noch ein paar Freiwillige, die für den Kam…, äh Urlaub nach Syrien reisen. All inclusive versteht sich.“ Das war meine Rettung. Endlich weg hier. Und war es nicht eh Winter und Zeit mal wieder die Sonne zu sehen. Ich willigte ein. Mein Flug wurde dann auch direkt für den nächsten Tag gebucht.

In Syrien angekommen wurde ich doch sehr überrascht. Es schien sich um einen Abenteuerurlaub zu handeln. Die Stadt sah aus wie eine Ruine. Wirklich sehr echt gemacht. Empfangen wurde ich von grimmig dreinschauenden, bärtigen Männern, die wild auf mich einredeten. „Seltsam“, dachte ich. Es schien viele Mücken zu geben. Die Frauen steckten in einer Art Imkeranzug mit winzigen Schlitzen vor den Augen.

Einer der Animateure brachte mich in mein Zimmer, welches absolut nicht meinen Ansprüchen genügte, was ich klar sagte. Daraufhin wurde der Bärtige äußerst ungehalten. Irgendwann hielt ich sein Geschreie nicht mehr aus und steckte mit meinem Feuerzeug seinen Bart in brand. Endlich Ruhe. Meine neue Freiheit nutzte ich, um mich etwas umzuschauen. Die Kulisse war wirklich beeindruckend. Gerade wurde anscheinend ein Film gedreht. Vor einer Kamera wurde die Enthauptung eines Mannes nachgespielt, was schaurig echt wirkte.
„Ein merkwürdiger Urlaubsort“, dachte ich. Aber immerhin kostenlos.

Liebe Leser, erfahren Sie im nächsten Teil, welch ungeheure Wendungen die Geschichte noch nimmt.

2 Kommentare zu The Saga continues

  1. Wann kommt die Fortsetzung? Wir sind alle ganz gespannt und hoffen auf mindestens eine motorisierte Verfolgungsjagd in geilen Allrädern durch die Wüste!!!!! Yo bro rock on ride on

    • Moin Sven,

      lässt sich derzeit noch nicht sagen, Patrick P. Flausch hat ne Arbeitsmoral wie Arno Dübel, säuft leider aber noch mehr. Sobald er wieder von der Straße ist, nötigen wir ihn zum Schreiben!

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