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Hitlers Bücherverbrennung Schuld an Gründung von Wikipedia

Bebelplatz (GE) Zu Halloween geht ein Hakenkreuztbild immer Was würden wir heute ohne Wikipedia tun? Millionen von Referaten, Präsentationen oder ganze Generationen von überbezahlten Keynote-Speakern würden ohne Wikipedia als Recherche-Plattform keinerlei produktiven Vorträge zustande bringen. Aber wie kam es dazu? Machen Sie mit dem Gesellschafts-Echo eine Reise in die Vergangenheit:

Wir schreiben den 10. Mai im Jahre 1933. Adolf Hitler, in Sachsen liebevoll „braune Eminenz“ genannt, ordnete dem Nationalistischen Deutschen Studentenbund (NSDStB) an, sämtliche Werke die undeutschen Geist beweisen, öffentlichkeitswirksam zu verbrennen. Darunter auch generationsübergreifende prägende Werke wie „Feuchtgebiete“ von Charlotte Roche und „Kann ja mal passieren“ von Florian Ehrenberg. Mit vollständiger Machtergreifung der Nationalsozialisten waren in kürzester Zeit sämtliche Werke von verfolgten Autoren in Asche verwandelt. Unter den mit Feuerzeug und Spiritus bewaffneten feuerwütigen Männern, verbarg sich auch eine Frau. Gertrude Wales. Die Großmutter des heute sehr bekannten Gründer von Wikipedia Jimmy Donal „Jimbo“ Wales. Aufgrund der fehlenden Nachschlage-Literatur, war es den nachfolgenden heranwachsenden Generationen in keiner Form möglich, zu Recherchieren oder Fakten nachzulesen. Damit haben die Vorfahren von Mr. Wales aktiv an der Gründung von Wikipedia teilgenommen. Gertrude hat ihrem „Jimbo“ damals also schon bewusst, 67 Jahre vor Gründung von Wikipedia, das Feld geräumt. Die systematische Verfolgung von jüdischen-, marxistischen-, pazifistischen- oder oppositionellen Anhängern zieht sich bis heute durch die Online-Enzyklopädie. So gibt es keinen Artikel über den FC Palästinenser e.V. oder über das Gesellschafts-Echo.

Mit diesen Gedanken wollen wir Sie, liebe Leser, in Reflektion und Demut zurücklassen. Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung und lassen uns den einen oder anderen Kommentar da, den wir bewusst umkommentiert stehen lassen. Denn seien Sie sich stets bewusst: Wir vom Echo, lesen unsere eigene Artikel selber nicht.

NACHTRAG I: Wie viele von den Usern, die fast täglich unnützes Wissen via Wikipedia anfordern, haben überhaupt mal gespendet? Das Gesellschafts-Echo hat, obwohl der Praktikant kein Geld für Essen hat, bereits gespendet. Tun Sie es auch! Wenn dabei noch ein paar Mark für unseren Praktikanten abfallen, freut er sich auf Knäckebrot mit Salz.

NACHTRAG II: Dieser Artikel wurde mit Hilfe von Wikipedia recherchiert. Wir haben ja auch gespendet.

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