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Nein heißt Dschungelcamp

Tiefster Urwald im australischen Dschungel (GE) Momentan sehen im #TeamGinaLisa nur einige Körperstellen rosig aus. Der Hausgeist scheint hingegen tief betrübt. Aus Vergewaltigungsvorwürfen werden Falschbeschuldigungen. Aus Opfern werden Täter. Hackepeter (Anm. d. Red. Passt überhaupt nicht in den Zusammenhang, reimt sich aber). Aus 639.296 Facebook-Fans werden 3,1 Mio. YouPorn-Zuschauer. Dabei schien sie schon auf dem Weg, die neue Alice Schwarzer zu werden. Nur eben statt akademischen Abschluss mit einem Abschluss von Deutschlands Casting-Hochschulen.

Der Bundestag hat auch aufgrund oder vielmehr wegen ihres Prozess das Sexualstrafrecht stark verschärft. „Nein“ heißt jetzt auch gesetzlich Nein. Welch‘ eine Neuerung. Die Überfälle in der Kölner Silvester-Nacht spielen hierbei keine Rolle. Es war Gina- darf man das auch ohne Lisa schreiben?- die sich für Frauenrechte eingesetzt hat. Wie häufig Gina ihren eigenen Porno jetzt auch schon in Gerichtssälen gesehen hat, weiß sie wahrscheinlich selbst nicht mehr genau. Ihr Peiniger Sebastian Castillo Pinto spricht von einer „coolen Nummer“. Pinto weiter: „Es sei nicht alltäglich, dass eine Frau, die gern Pornos dreht, bei einem klingelt.“

Dann war er wohl noch nicht bei uns in der Redaktion. Als kleiner Tipp an Mr. Pinto: Der nächste Dreh sollte mit einer GoPro-Kamera ausprobiert werden. Ego-Perspektive und Fischaugen-Optik und so. Als gelernter …., wir wissen gar nicht genau, ob Pinto etwas berufliches gelernt hat… Neuer Satzanfang: Pinto, der VIP-Club-Promoter, ist laut Spiegel-Online (Anm. d. Red. Lügenpresse) einer, der lieber „Schwanz“ statt „Penis“ sagt.

Auch aufgrund solcher Statements vor Gericht, wird sich der Prozess um #TeamGinaLisa wohl noch etwas hinziehen. Nachdem sie beim Publikumsvoting von Big Brother abgeblitzt ist, kommt nun der Coup. Raus aus dem Gerichtssaal, rein in den Dschungel. RTL überweisst angeblich laut boulevaresken Medien 150.000 EUR. Glückwunsch! Der nächste Schritt zur wahren Feministin!

Wir stehen dennoch Gina bei und lassen gerade Aufkleber produzieren mit dem Slogan: „Nein heißt Dschungelcamp!“

Mit einem emotionalen Post auf Facebook greift sie noch mal allen jungen Frauen unter die Arme.

„Ich war total betrunken und geschlagen und gefilmt werden wollte ich auch nicht! Was versteht man nicht, wenn ich sage ‚Hört auf ! Nein nein nein !!!‘“

Viele Ausrufezeichen machen den Post deutlicher stärker. Wir holen schon mal den Champagner aus dem Kühlschrank und freuen uns auf das, was gerade in den Boulevard-Medien durchgesickert ist. Ihr bester Freund zieht mit ins Dschungelcamp: Arthur Boka. #TemGinaLisa #StopFeminazis

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