Fernschreiber

Fußball EM 2016: Kurz-Vorstellung der Teilnehmer, Teil 4

Eigentlich allen egal und dann freut sich auf einmal doch jeder: die EM 2016

Zwischen zerissenen Trikots, Spucktüten und leeren Bordeaux-Buddeln (GE) Das Fussballwochenende war für so manche Überraschung zu haben. Zuerst fegten die überlegenen Spanier schlechtformierte Türken vom Strand, dann taten es ihnen die Golden-Boys aus Belgien (ROOOOMMMMEEELLLLUUUUUUUUUUUUU) gegen die sympathischen Iren gleich. Kantersiege („Kanter“sieg leitet sich vom „Kantholz“ – lat. Holceacantare – ab, und steht für einen besonders harten, eckigen Sieg), mit jeweils 3:0, für diesjährige EM-Verhältnisse . Obwohl der arbeitslose Allesgucker von den Mannschaften bereits träumen dürfte, der Vollständigkeit halber der Nachtrag zur Gruppe F.

Gruppe F

Österreich

Alles Wanda, oder was? Das Schweizer Nationalteam des österreichischen Trainers Marcel Koller, oder so ähnlich, schwimmt wild mit im Pool der Geheimfavoriten. Halb-Österreich spielt in der Bundesliga… fast wie damals… Fuchs Du hast die Gans gestohlen!? Jodolahiti… hallo Echo, hallo Otto?! Sofern der Galaktische, Marko Arnautovic nicht übergalaktisch agiert, werden unsere lieben Nachbarn einfach mal entspannt rausfliegen und Astronautovic wird mit eingeflogener Mörderblutgrätsche gegen Island vom Acker geschickt! Aber hey, er kann immer noch dein Leben kaufen!

Ungarn

Eine Wirtschaftsmacht, ohne Wenn und Aber: Gulasch-Exportweltmeister und Gründungsland von Chio-Chips ungarisch. Das deutsche Führungstrio um Bernd Storck, Andreas Möller und Holger Gehrke wird versuchen, das Maximum aus ihrer Truppe herauszuquetschen und haben mit Stieber, Szalai und Kiraly gleich drei Spieler die…naja… drei Spieler eben. Nach 44 Jahren europäischer Tunierabstinenz wird es für das junge Team um den wilden Kleinheisler mal wieder Zeit, den etablierten Gruppengegnern Österreich und Portugal die Soljanka zu versalzen. Wir tippen auf Gruppensieg. Zum Achtelfinale wird Kiraly seine Mannschaft nicht weiter unterstützen können, da ihm seine Frau nur drei graue Jogginghosen für das gesamte Tunier eingepackt hat.

Portugal

Die Seleção das Quinas (spanisch: eitle Rumpelauswahl) stolpert seit Jahren im Favoritendunst der großen Tuniere mit, jedoch bisher ohne nennenswerte Erfolge. Recht so. Zuletzt wurde das Starensemble um Christiana Ronald in 2006 im Spiel um Platz 3 von den Deutschen demontiert. Wenn das Team schlau ist, richtet es sein Spiel nicht allzu stark auf ihren Stürmerstar aus, sondern nutzt das Potential seiner unbekannteren Spieler wie Nani, Quaresma und João Mário. Ganz wichtig: Ronald hat noch bei keinem europäischen Tunier einen Freistoß versenkt, lasst den Dulli bloß nicht schießen! Unser Tipp: spätestens im Viertelfinale fliegt Pepe wegen einer brutalen Tätlichkeit (Kopfstoß, Spucken und Ellenbogen, alles drei auf einmal) gegen Lewandowski vom Platz.

Island(sson)

Neben den Iren wohl das sympathischste Team bei der EURO. Trainer Lars Lagerbäck hatte angeblich Probleme dabei, überhaupt 23 Mannen zu rekrutieren. Nach Abzug von Frauen, Rentnern, F-Jugend, Übergewichtigen, Alkoholkranken, Walfängern, Nachnamen die nicht auf „son“ enden und sonstigen Untauglichen, verblieben ihm genau 23 Spieler. Ähnlich wie beim Frauenfußball, gehen die meisten von ihnen dem Fussball nur im Nebenerwerb nach und machen sonst hauptsächlich Filme und Walwurst. Taktisch werden sie vermutlich im 1-9-1 agieren und die Schönspielerei der Portugiesen und Österreicher frühzeitig unterbinden. Wir tippen und hoffen: EM-Aus frühstens im Achtelfinale, spätestens im Viertelfinale, wenn sie auf den Gastgeber Fronkreisch treffen.

 

Ihnen weiterhin viele verkaterte Arbeitstage und ein übles Abschneiden in den privaten und beruflichen Tipprunden!

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*