Fernschreiber

Gesellschafts-Echo erhält die erste Unterlassungserklärung

Graz (GE) Yuchuuu…Yuhaaaaa…herjee….Da ist das Ding. #freeboehmi, #satiredarfalles, #humorlosekackbratze. In Zeiten, in denen Unterlassungserklärungen, Shitstorms oder das Provozieren von Persönlichkeitsverletzungen ein angesagter Trend bei Teenies zwischen 12 – 18 Jahren geworden ist, war die Freude riesig, als unsere Empfangsdame dem Herausgeber und der Chefredaktion das ungeöffnete Einschreiben aus Österreich überreichte.

Förmlicher juristischer Stempel. Ein prall gefüllter DINlang Umschlag. Viele anscheinend wichtige ausländische Briefmarken. Konnte es die Wirklichkeit sein? Wird der papiergewordene Satiretraum auch für die aufstrebenden Jung-Satiriker des Gesellschafts-Echos wahr?

Eine kurze Retroperspektive.

Schnell war damals die Domain www.gesellschafts-echo.de bei dem Provider unseres Vertrauens gesichert. Die Grafik-Abteilung eines großen Hamburger Verlagshaus (möchte nicht öffentlich in Verbindung mit dem Echo gebracht werden) präsentierte der frisch formierten Chefredaktion kurze Zeit darauf die ersten Logo- und Webdesign-Vorschläge.  Aufgefüllt wurde die Redaktion mit Starkolumnisten. Qualitätsjournalismus, den wir unseren Lesern bieten wollen, hat nun mal seinen Preis. Für das Ressort Politik konnten wir Patrick P. Flausch von der renommierten F.A.Z. aus Frankfurt gewinnen. Ob nun Frankfurt am Main oder Oder wissen wir bis heute nicht. Für gesellschaftlich orientierte Themen mit investigativen Hintergrund war unser Kolumnist Dr. P schnell Feuer & Flamme für das Projekt Satire-Hauptstadt-Hamburg. Dr. P war vorher u.a. Chefredakteur bei den beliebten Discounter-Beilagen Einkauf-aktuell und Auslandskorrespondent beim Kundenmagazin von Burger King. Nach dem tollem Start und den unvorhersehbaren hohen Nutzerzahlen fehlte nur noch eins: Das Auge für das Ressort Sport mit Quality-Attitüde für gesellschaftliche Trendthemen. Wie aus heiterem Himmel erreichte die Redaktion des Echos die Nachricht: Der KAHLSCHLAG übernimmt ab sofort die Ressorts Sport und Gesellschaft.

Zurück ins Hier und Jetzt.

Das Echo kann auf eine beachtlich schnell gewachsene Fanbasis blicken. Der nächste Ritterschlag des Herausgebers sollte die erste gedruckte Ausgabe des Gesellschafts-Echo sein. Die Druckmaschinen waren bereits belegt. Die Regale der Kioske und Supermärkte waren leer geräumt, um die druckfrische Ausgabe des Echos in die Regale zu stellen. Da kommt uns der Aufbau der österreichischen Medienlandschaft gehörig in die Quere. Ein Abmahnanwalt aus Österreich mit schlecht gebundener Krawatte und keinem Sinn für Humor hatte nichts besseres zu tun, als Word-Serienbriefe durch Europa zu schicken. Einer dieser Briefe landete nun im Redaktionskonferenzraum und vernichtete ad hoc sämtliche finanzielle Rücklagen der Redaktion. Unterlassungserklärung #brauchtkeinmenschnurösterreichermitkleinemdödel…

An alle Leser, die gerne mehr Features auf unserer Seite gehabt hätten, eine gedruckte Ausgabe des Echos auf nachhaltigen FSC-zertifizierten Zeitungspapier oder auf einer der Redaktionskonferenzen ein Bier auf Kosten der Redaktion trinken wollten. Ein Jurist aus Österreich hat alle Pläne bis auf weiteres vernichtet. Mal wieder kommt ein Mann aus Österreich, der versucht Europa umzukrempeln.

#mimimimimimimimimimi #AufbauOesterreich

Sie möchten dem Anwalt, dem Erzfeind #1 des Gesellschafts-Echos (nach der Grillrate) Ihre Meinung sagen? Schicken Sie einfach eine kurze Mail an die Redaktion oder rufen Sie direkt bei der FPÖ an.

1 Trackbacks & Pingbacks

  1. Sabrina von Lieferheld spamt Deutschland zu - Gesellschafts-Echo

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*