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In der AfD sind sogar die Lesben Nazis

Dresden (GE) Kein Tag vergeht, an dem nicht eine neue skurile Meldung über die AfD in der Tagespresse kursiert. Frauke Petry hat keine Lust im ZDF Morgenmagazin Dunya Halali (Der Name klingt wie ein Magazin über das Jagdrevier) Frage und Antwort zu stehen, weil sie lieber auf Facebook Saga Candy Crush spielen möchte. Björn Höcke nennt ein farbiges Parteimitglied einen lebensbejahenden afrikanischen Ausbreitungstyp. Und jetzt kommt es faustdick: Das investigative Redaktionsteam um Sandra Maischberger in der gleichnamigen Sendung Maischberger (Ist denen nicht ein anderer Namen eingefallen?), outet in ihrer Live-Sendung den AfD-Bundesvorstand Alice Weidel als Lesbe. „Nehmen Sie es nicht persönlich, aber Sie selbst sind in einer Lebenspartnerschaft mit einer Frau!“, kolportiert Maischberger die dumpfen Anti-Homosexuellen Sprüche aus der eigenen AfD-Fraktion. „Nur weil ich eine Frau liebe, darf ich nicht mit meiner Partner am Sonntag Morgen vor dem Reichstag marschieren gehen? Oder in einer rechten Partei offizielle Ämter übernehmen? Ich verstehe ihr Frage nicht.“ Eingefahrene Situation.

Klaus Edathy versuchte noch deeskalierend zu wirken in dem Moment der Stille: „Hey, schaut mal. Ich habe neue Kinderpornos auf meinem Smartphone…“. Hat auf nichts geholfen. Selbst als die Runde sich wieder auf Merkel-Witze eingeschossen hat. Kennt ihr den schon: „Frage an Angela Merkel : “Hat Ihnen schon mal jemand gesagt, daß sie aussehen wie Claudia Schiffer?” Merkel (erfreut) : “Nein…” “Das dachte ich mir…” Keine Lacher. Nicht im Publikum, weder in der Runde, noch in der Produktionsleitung. Da hilft nur noch eine abrupte Sendungsunterbrechung. Wer Maischberger aus ihrer vorherigen Sendung „Live aus dem Schlachthof“ eigentlich tatsächlich aus dem Schlachthof wieder rausgelassen hat, bleibt unbeantwortet. Vielleicht Peter Hackepeter? Ebenso wie die Frage, ob Alice Wedel auf rothaarige oder blonde Frauen steht.

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