Fernschreiber

Des Januar´s Vorsätze

Hallo liebe Leserschaft,

es ist wieder soweit. Euer Dr. P berichtet über den neusten Müll aus seinem Leben.
Da ich stets die exorbitante Masse an Fanpost beantworten lasse, sollten die meisten unter Euch wissen, dass Euer Volksheld kein Verächter der körperlichen Ertüchtigung und daher regelmäßiger in der Eisenhölle (Discount-Müll-Fitnessstudio meines Vertrauens) gastiert.

Und genau da liegt das Problem: Ein Problem, das ihr laut Statista auch kennt. Es ist Januar. Der Monat der guten Vorsätze. Und was steht wohl bei den meisten Deppen auf Platz 2 direkt nach „mit dem Rauchen aufhören“? – Genau, „mehr Sport treiben“. Also strömen pünktlich zum 2ten des besagten Monats die hochmotivierten Bewegungs-Legastheniker in die Studios, um dort mal so richtig abzuzappeln und der ehrlich trainierenden Belegschaft die Geräte wegzunehmen. Die Tresen-Tante die mir stets mit einem freundlichen Lächeln einen Shake zubereitet, ist nicht mehr da. Sie ist damit beschäftigt einem der Spakos zu zeigen, wie man die Cardiogeräte nach der Nutzung desinfiziert. Im Ernst. Ich will nicht wissen, wie bei dem die Bude zu Hause aussieht. Apropos Aussehen: Das Studio gleicht Dresden ’45: Matten, Bänke, Gewichte – alles – ich nenne es mal „verstreut“. Man könnte quasi von der Entfremdung des Sports sprechen.

Wo soll das nur enden? Doch ich sehe Licht am Ende des Tunnels. Denn ein Gutes hat es ja in einem Discount-Studio zu trainieren: Die Betreuung durch Trainier ist derart ausbaufähig, dass die Neuankömmlinge auf Grund von Verletzungen oder mangelnder Motivation in ca. 6 Wochen wieder weg sind.

Verachtungsvoll Euer Dr. P

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