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Strompreiserhöhung: Vattenfall rät Kunden Amisch zu werden

Elsass (GE) Energiewende. Solardächer. EU-Verordnungen & teslaestische Richtlinien. Gemüse, Gemüse, Gemüse. Die Strompreisentwicklung in Deutschland droht durch die verordnete Energiewende zu einer Kostenexplosion für die Endverbraucher zu werden. Kostete die Kilowattstunde (kWh, nicht zu verwechseln mit der KfW) im Jahr 1950 noch 22 Pfennig, so wird aktuell von Vattenfall 30 Cent gefordert pro kWh. 30 Cent entsprechen 60 Pfennig. 60 Pfennig sind 120 Ost-Mark. 120 Ost-Mark sind 20.000 Yen. 20.000 Yen sind 1 SFr. Wo soll das noch hinführen?

Vattenfall. Immer wieder Vattenfall. Der von Greenpeace und taz fast in die Knie gezwungene Konzern, tritt immer wieder negativ in den lokalen Medien in Erscheinung. Wir erinnern uns an den Skandalreaktor Krümmel: An. Aus. An. Wieder Aus. Verrostete Atommüll-Fässer in Brunsbüttel oder an Fusionen, Skandale, Kartelle, Ellen und Speichen.

Eine E-Mail an die eigenen Mitarbeiter, die dem Gesellschafts-Echo exklusiv vorliegt, offenbart nun die neue Kommunikationsstrategie und Ansprache an die Privatkunden. In der E-Mail vom 20.12.2015 von Unternehmensleiter Magnus Hall an seine 30.000 Mitarbeiter werden die Call-Center-Agents darauf hingewiesen, dass Sie ihren Privatkunden empfehlen sollen, statt die immer wiederkehrenden Strompreiserhöhungen hinzunehmen, sich lieber den Amisch-Menschen anzuschliessen. Kerzen statt Glühbirne. Kutschen statt PKW. Depression statt Lebenslust. Die jährliche Nebenkostenabrehnung wird sich auf einen Schlag um fast 100 % reduzieren. Mit dieser Art von Empfehlungsmarketing möchte Vattenfall wieder positiv in der Außendarstellung wahrgenommen werden.

„Wir werden wieder die Sprache der Gesellschaft sprechen und unseren Kunden empfehlen, sich von unserem Unternehmen Vattenfall zu lösen“, ergänzt Hall im Abbinder seiner E-Mail. Das Gesellschafts-Echo geht thematisch eine Ebene tiefer: Vielleicht sind bald ehemalige Vattenfall- und SPIEGEL-Mitarbeiter im neuen Dschungelcamp vereint?

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