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Anschlag auf Hamburger Facebook-Zentrale – es war studiVZ

Schwer beschädigte Facebook-Hauptzentrale in Hamburg. Graffiti Schriftzug identifiziert eindeutig studiVZ als Täter

Hamburg (GE) Eine überraschende Wendung im Anschlagsfall auf die Hamburger Facebook-Zentrale zeichnet sich ab. Die bisher vermutete Tätergruppe aus der anarchistischen Szene soll nun doch nicht hinter den Anschlägen stecken. Zum Hintergrund: Am 12.12.2015 griff eine Gruppe von 15 bis 20 Personen mit Steinen, Rauchbomben und Farbgläsern den Eingangsbereich an und sprühte „Facebook dislike“ an die Außenwände. Das dem Gesellschafts-Echo exklusiv vorliegende Bildmaterial zeigt einen weiteren Graffiti-Schriftzug „Gruscheln statt Liken“ der den Verdacht nun auf studiVZ lenkt.

Der einstige Marktführer mit seinen Portalseiten meinVZ, schülerVZ und studiVZ wurde vor einigen Jahren von Facebook über Nacht egalisiert, der massenhafte Nutzerwechsel ließ die Relevanz der VZ-Portalseiten ins Bodenlose sinken. Laut einer Analyse der Anti-Terror-Einheit BFE+ verfügt studiVZ über ein weitreichendes Motiv. Das entscheidende Indiz lieferte allerdings erst das Graffiti mit dem Hinweis auf das Gruscheln. Dieses werte man als klares Bekennerschreiben, so die BFE+. Zudem bestätigten die Experten für Cyber-Kriminalität dem Beweisbild einen Echtheitsgrad von über 100%. „So etwas lasse sich auf keinen Fall mit einfachen Grafik-Programmen fälschen. Erst recht nicht mit der Paint-Stift-Funktion und einer 2pt Linienstärke“, so die Stellungnahme eines Experten.

 

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