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Richterin schockiert: Sie schreibt immer nur im Namen des Volkes

Karlsruhe (GE) Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe ist die letzte Instanz, wenn es um das Redigieren von zuvor unverhältnismäßig getroffenen Urteilen geht. Dementsprechend häufig wird diese Instanz für Revisionen in der BRD und DDR in Anspruch genommen. Aber wie sieht es im Innenleben der Richter aus? Wie sehen ihre inneren Bedürfnisse aus? Welche Auswirkungen hat das unterdurchschnittliche Kantinenessen auf unsere höchsten Juristen im Lande?

Dem Gesellschafts-Echo liegen Insider-Informationen vor, die die Frustration der Belegschaft dokumentieren. Eine Richterin, die als Quelle anonym bleiben möchte, liess ihren Unmut freien Lauf. „In der Rechtsprechung der BRD, DDR und in Bielefeld existieren weit über 3.000 juristische Fachbegriffe, aber ich schreibe Tag ein Tag aus nur: Im Namen des Volkes….“ Unser Ressortleiter Politik hat am Justiz-Deutsch ebenfalls Zweifel geäußert.

Im Namen des Volkes würde implizieren, dass jeder Richter, der diesen Satz in seinem Urteil schreibt, auch das gesamte Volk persönlich kennt. Statistiken des Fresenius-Institutes haben ergeben, dass dies mathematisch nicht möglich ist. Vor allem nicht, weil auch die Bürgerinnen und Bürger in Bielefeld inkludiert wären und Bielefeld gibt bewiesenermaßen nicht. Die Rechtssprechung führt sich damit selbst ad absurdum. Aber warum immer nur dieser eine Satz?

Unsere Quelle im BGH hat hoch gerechnet, dass sie diesen Satz inkl. Jura-Studium bestimmt schon über 4.000 Mal geschrieben habe. Sie fordert daher eine Reform. Sie möchte den Satz ergänzen, um die Glaubwürdigkeit gegenüber den einfachen Bürger und Bürgerinnen wiederzuerlangen:

„Im Namen des Volkes, des heiligen Geistes, des Wacholderschnapes und des Tierschutzes. Eingeschränkt in Teilen der BRD, der DDR und in Bielefeld überhaupt nicht gültig.“

 

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