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Osram erfindet Licht am Ende des Tunnels

München (GE) Da ist der Belegschaft in der bayrischen Firmenzentrale wohl ein Licht aufgegangen. Bis spät in die Nacht brannten die Energiesparlampen. Die lichtdurchfluteten Flure waren bis auf der anderen Isar-Seite zu sehen. Hellaufbegeistert waren Vorstandsvorsitzender Dr. Olaf Berlien und Aufsichtsratsvorsitzender Peter Bauer von den Forschungsergebnissen ihrer fleißigen Ingenieure und Doktoranden.

„Da hängt die Idee am leuchtenden Faden“, witzelte Dr. Berlien gegenüber dem Gesellschaffst-Echo. „Die Erleuchtung kam spät, aber Sie kam mit richtig Watt“, ergänzte Peter Bauer. Mit einem neuen Beleuchtungskörper versucht Osram nun den Mythos, vom Licht am Ende des Tunnels, zu bestätigen. In Zukunft werden im Großraum München alle Tunnelenden mit einer Leuchtkugel lichterfüllt strahlen.  Die Lichtquelle wird taghell und lichterloh brennen, so dass jeder die Leuchtkraft sehen und vor allem spüren kann. Im frühen 16. Jahrhundert wurden Tunnel noch mit Kerzen beleuchtet, aber der Lichtkegel war auf Dauer zu klein. Nun die Osram-Lösung, die Licht am Ende des Tunnels bringt und den Mythos der Nahtoderfahrung wiederbeleben lässt.

Osram überträgt die Firmenphilosophie von Carl Auer von Welsbach in die Morderne. Die Leuchten werden unter dem Produktnamen „Hellau“ das Licht der Fachhandelwelt erblicken, die Mitarbeiter der Entwicklungsabteilung ziehen noch immer magisch angezogen ihre Kreise um die Lampen.

Wussten Sie, dass Osram nur ein Phantasiename und keinerlei historische Entstehung hat?

Nö? Nicht schlimm. Wir behelligen Sie gerne. 0339 – Schuh

 

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