Fernschreiber

***Stelle bereits vergeben*** Stellenausschreibung – weibliche/r Kolumnist/In (w) für Frauenthemen gesucht

Falls Sie erst jetzt über die gängigen Suchmaschinen der Nation auf diese Annonce stoßen, wir dürfen Sie enttäuschen, die Stelle ist bereits vergeben, suchen Sie sich eine eigene Zukunft!!!


Seit Gründung des Gesellschafts-Echos setzen wir das gesamte Festgeldkonto der Redaktion auf ein Pferd: Der Interaktion mit unseren Lesern. Keinem anderen Organ sind die Lesermeinungen so viel wert wie den überbezahlten Kollegen des Gesellschafts-Echos. Unseren Praktikanten erreichte gerade ein Leserbrief. Eigentlich nichts aussergewöhnliches für ein Nachrichten-Medium, dass bundesweit den Ruf hat, die BILD als Meinungsbildner abzulösen.

Aber die Zeilen von Gabriele F. aus Karlsruhe, die Folgendes an die Chefredaktion des Gesellschafts-Echo richtete, ließen ein Umparken in den Köpfen der Redaktionsmitglieder zu:

„Sehr geehrter Herr Chefredakteur, sehr geehrter Herausgeber des Gesellschafts-Echos,

als überregionales und deutschsprachiges Nachrichten- und Bildungsmagazin, dient das Gesellschafts-Echo mir als Hauptquelle für tagesaktuelle Informationen, Hintergründen und aufwendigen Auslands-Reportagen. Erscheint eine neue Kolumne, freue ich mich so sehr, dass ich den Artikel mit allen Kollegen im Arbeitskreis teile. Aber auch ich muss die Chance ergreifen, um ein paar kritische Punkte hinsichtlich Ihrer Berichterstattung mahnend zu erwähnen:

Haben Sie sich in der Redaktion schon einmal gefragt, aus welcher Perspektive Sie Ihre investigativ recherchierten Artikel verfassen? Sehen Sie Ihre Zielgruppe derart defragmentiert oder konsolidiert, dass Sie nur in eine Richtung denken, arbeiten und handeln? Heutzutage nicht mehr wegzudenken ist die akzidenzielle Heterogenitäts-Emanation. Haben Sie sich darüber schon einmal Gedanken gemacht? Die Stärke eines Mannes liegt in seiner femininen Seite. Das Gesellschafts-Echo benötigt auch ein gewisses Maß an Feminismus.

Ich würde mich sehr über eine schriftliche Rückanwort freuen und verbleibe mit den schönsten Grüßen aus dem schönen Baden-Württemberg. Machen Sie weiter so. Und einen lieben Gruß an Ihren Praktikanten. Der ist ja ein richtiger Social-Media-Schlawiner. 😉

Herzlichst,

Gabriele F. aus Karlsruhe in Baden-Württemberg“

 

Als Antwort auf den Leserbrief, erwarten wir nicht nur eine Spende in die bereits prallgefüllte Redaktionskasse, sondern stellen für den direkten und persönlichen Kontakt eine Bedingung. Und unsere Bedingung  hat einen Namen: artifizielle Progressions-Hypothese.

Unserer treuen Leserin haben Sie es zu verdanken, dass wir in der Redaktion Verstärkung suchen. Wir suchen ab sofort eine

weibliche/r Kolumnist/In (w) für Frauenthemen

  • Willst Du Teil eines besonders testosteron gesteuerten Teams sein?
  • Hast du schon einmal hinter die Kulissen eines Redaktions-Teams geschaut? (Anm. d. Red. Wir meinen nicht den Anblick einer Talkshow-Produktionsleiterin, die aus Versehen ins Bild gerutscht ist)
  • Du bist wortgewandt in allen gängigen europäischen Muttersprachen?
  • Zu Beginn deiner Tätigkeit hast du kein Problem dem Chefredakteur seinen Kaffeebecher an den Schreibtsich zu bringen? (Anm. d. Red. Er trinkt ihn gerne mit ein wenig Milch)
  • Du denkst bei Food-Porn, Healthy & Living oder bei Hair-Styling nicht sofort an die BUNTE? (Anm. d. Red. Lalala…Lügenpresse)

Du kannst alle Fragen entweder gar nicht, oder durch epigenetische Progressions-Komparation beantworten? Dann nutze das Gesellschafts-Echo als Karrrieresprungbrett in die Welt der florierenden Medienbranche–

Was wir dir zu beiten haben:

  1. Nichts.
  2. Tatsächlich Nichts.
  3. Eine motivierte Redaktion bestehend aus Satirikern, die mittlerweile entdeckt haben, dass eine Computer-Tastatur über 100 Tasten besitzt!
  4. Einblicke in investigative Recherche!
  5. Flache Hierachien, ein junges Team und jeden Freitag ab 17:00 Uhr Prosecco.
  6. Unterdurchschnittliche bis gar keine Bezahlung.
  7. Ständig wechselnde Arbeitsplätze und Ausflüge mit der gesamten Redaktion. Die Arbeitsplätze wechseln zwischen stylischen Agenturräumen und einer, in die Jahre gekommenen Zwei-Zimmerwohnung.
  8. Keine anschließende Festanstellung bzw. keinerlei Aussicht auf ein dauerhaftes Beschäftigungsverhältnis.

Das solltest du mitbringen:

  1. Erwünscht: Berufsausbildung zur Lageristin.
  2. Engagierter Einsatz, verantwortungsvolle Einstellung.
  3. Hohe Affinität im Umgang mit Melitta Auslese klassisch und Jacobs Krönung mild.
  4. Erfahrung bei Bedienung des Kopierers, Lochers und der sagenumwobenen Kaffeemaschine.
  5. Kontaktpflege zu unseren Ausflugszielen – Der Kneipenatlas ist nicht umsonst eine Kolumne von uns.
  6. Selbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten.
  7. Freundliches Auftreten, Flexibilität und körperliche Belastbarkeit.
  8. Staplerschein.
  9. Hohe Lernbereitschaft, Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit.

Wenn Du Interesse an dieser vakanten Position hast und die Vorteile eines nicht international, aber national agierenden Unternehmens kennenlernen möchtest, dann schicke einfach deine Bewerbungsunterlagen unter Angabe deines frühestmöglichen Starttermins ausschließlich per E-Mail an unseren Herausgeber: fe@gesellschafts-echo.de.

Solltest du keinerlei Interesse an dem Geschwätz des aufbrausenden Herausgebers haben, kannst du dich auch an den Chefredakteur des Gesellschafts-Echos wenden. Unser Chefredakteur ist nämlich der Freund der Mannschaft: to@gesellschafts-echo.de

 

1 Trackbacks & Pingbacks

  1. Das Gesellschafts-Echo begrüsst seine neue Kolumnistin "Marla Kolumna"!

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*