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Karneval: AfD-Bundesvorstand erlässt Ausgehverbot für Parteimitglieder

Rheinland (GE) Pünktlich zum Beginn der fünften Jahreszeit erlässt der AfD-Bundesvorstand um Frauke Petry und Jörg Meuthen für alle Parteimitglieder, Repräsentanten und Anhänger ein generelles Ausgehverbot. Von der Verbannung ihrer Anhänger und Funktionäre aus dem öffentlichen Raum erhofft sich die Parteispitze eine Image-Aufwertung auf nationaler Ebene.

Die Partei reagiert damit auf den Zustand dauerhafter Narrenfreiheit seiner Anhänger. Zu den genauen Hintergründen liegt dem Gesellschafts-Echo exklusiv die Stellungnahme aus dem Stammtischprotokoll der politischen Führung vor:

„Unsere Umfragewerte sind trotz intelligenter Ausschlachtung der Flüchtlingsdebatte rückläufig. Um weitere Negativschlagzeilen zu vermeiden, verbieten wir unseren Jecken den Auftritt auf der öffentlichen Bühne – Sympathie durch Vergessen.

Traditionell hoffen wir ja alljährlich, dass andere Skandale, wie von Volkswagen, Niersbach oder Justin Bieber mit uns konkurrieren und in den Fokus der Lügenpresse rücken. Naturgemäß liegt uns die Farbenfrohheit und Multikulti dieser Veranstaltung ohnehin nicht, daher haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen. Unseren Anhängern empfehlen wir, die Tage zu nutzen und mit unseren Partei-Requisiten mal richtig Politik zu spielen.“

Das Gesellschafts-Echo wünscht allen Jecken, Prinzen und Daheimgebliebenen eine ausgelassene Karnevalszeit und schließt:

Satire kann man nicht töten“

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