Fernschreiber

Redaktionskonferenz: Die Weltherrschaft ist nah

Das unvorstellbare ist Geschehen: wir trafen einen LESER

Zweizimmer-Wohnung in einer beliebigen Großstadt // Hippes Szene-Viertel (GE) Die erste Redaktionssitzung ist geschafft. Nachdem billigster Alkohol in die Redaktionskehlen gepumpt wurde, Mafo-Kippen von TNS Infratest konsumiert und der Kühlschrank des Herausgebers kein Bier mehr auswirft, wurden klare Gedanken gefasst:

„Das Gesellschafts-Echo bleibt unpolitisch!“ und stimmt für Olympia. (Anm. d. Red. Das Thema bringt Traffic). Fünf Ringe auf Hamburger Penisen bringt Hamburg´s Prostituierte auch Schwung (Anm. d. Red. Prostituierte werden offiziell ab 01.01.2016 in „Öffentliche Verkehrsmittel umbenannt). Dem Herausgeber fällt gerade ein, dass das Porto der deutschen Post ebenfalls ab 01.01.2016 erhöht wird. Ist unseren Lesern egal. Unsere Leser sind uns egal. Dann passt das ja….

Was spricht für olympische Spiele in Hamburg?

Unsere Leser können sich ja weder Olympia-Tickets noch die 30 Frei-Minuten beim Stadtrad leisten. Hamburg ist nicht Sotchi. Sotchi ist nicht Hamburg und das Ganze hat nichts mit Cottbus zu tun.

Planten un Blomen wird russische FKK-Zone, die Wallanlagen zur Schaumparty und das Heiligengeistfeld zur orthodoxen Kirche. Die Reeperbahn wird von der Scharia-Polizei abgeriegelt – der Hamburger Speckgürtel endlich von Flüchtlingen angenagt. Die Grundstückspreise stagnieren ins Bodenlose.

Exklusiver Service der Redaktion: Der Scharia-Polizei liefern wir Texte ohne religiösen und grammatikalischen Tod, den Schaumparty-Fans rühren wir den Schaum selbst an und der Hamburger Speckgürtel ist uns sowieso egal. Sind Sie Leser von uns? Dann sind Sie uns auch egal.

„Dann passt das ja.“

Einer unserer Kolumnisten war auf einem Deichkind Telekom-Streetgig. Sogar auf Youtube. Und ihr? Egal, dann passt das ja. In diesem Zuge verlosen wir eine Alkoholfahrt in einem noch nicht verkauften Firmenwagen des Gesellschafts-Echo (Anm. d. Red. Mit Ole von Beust, einem treuen Leser des Gesellschafts-Echo, hatten wir schon ein Tor zur Männerwelt).

Dem Herausgeber fällt gerade eine lustige Todesanzeige ein:

„Ruft mich nicht mehr an. Ich bin tot.“ Hat nichts mit Olympia zu tun. Auch nichts mit der Weltherrschaft. Egal. Die Hamburger-Bierwirtschaft wird angekurbelt. Wir haben den Kühne-Nagel-Senf und den Carl-Kühne-Logistikriesen. Wir haben die Familie Otto, das PikAs, unendliche Weiten voller Perspektivlosigkeit und das DROP-IN.

Während wir dieses Gesprächsprotokoll schreiben, kreist die Flasche Weizenkorn (Lalala…Lügenpresse) herum. Wir haben noch keine Weltherrschaft. Weder haben wir euch Wissen ins Hirn gebumst, noch Fakten geliefert.

Eure Meinung zu Olympia? Ein klares: Uns doch Wumpe!

Die Redaktion hat eine Meinung, möchte aber nicht wie die Bunte Ihren Lesern eine Meinung oktruieren (Anm. d. Red. Das Wort kennt ihr nicht? Wir auch nicht).

Das Gesellschafts-Echo bleibt dran. Exklusiv. Prägnant Prekär. Penis. Auch auf Twitter.

 

Nachtrag vom 07.11.2015: Nach dem der Kater überwunden ist, fühlt sich die Redaktion dazu gezwungen, hierzu eine Stellungnahme zu veröffentlichen. Wir distanzieren uns von nichts. Sehen die o.s. Zeilen als Satire und Satire darf alles. Ohne unsere Leser wären wir nichts. Unsere Leser ohne das Gesellschafts-Echo gelangweilt. Bleibt uns treu. Wir machen einfach so weiter. Übrigens: Wir sind jetzt auch bei Google+.

1 Kommentar zu Redaktionskonferenz: Die Weltherrschaft ist nah

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*