Fernschreiber

Er ist wieder da

Ja, liebe Leserinnen und Leser ich weiß ihr habt ihn vermisst – zu Recht – doch jetzt ist er wieder zurück um eure endlose Gier nach pseudointelligenter Beleidung zu stillen. Euer Dr. P meldet sich aus seinem zweiwöchigen Urlaub zurück und er weiß, ihr brennt förmlich darauf zu erfahren, was ihm für nervenaufreibende Abenteuer widerfahren sind.

Ich hatte einen wundervollen 0 Sterne Urlaub im Nix-geht-Alles-muss-Grand-Hotel, ein paar Kilometer südlich vom Taka Tuka Land. Klasse Unterkunft. Bei 50 Grad im Schatten entwickelt so ein ausgebrannter Bungalow seinen ganz eigenen Charme. Ich sag´ euch: Bombenstimmung da unten und wenn ich von da unten rede, meine ich meinen Darm nach der Verköstigung ortsüblicher Speisen.

Ganz egal. Euer Dr. P will was von der Welt sehen. Also flux den netten Hillbilly von der Rezeption in Muttersprache angequatscht (mit genügend Methyl im Kessel fallen mir die Slang bedingten Klicklaute immer ganz einfach) und einen Guide/Schlepper herangekarrt. Der Ausflug entpuppte sich verständlicherweise zu einer Verkaufsveranstaltung für selbstgemachten Blechschmuck mit anschließender Zwangsaufbewahrung der Teilnehmer, inklusive Videoaufnahmen für aktuelle Ausgaben der lokalen Lügenpresse.

Zurück am Hotel angekommen, erst einmal Duschen und die obligatorischen Mitbringsel shoppen gehen. Wahnsinn, für ein Büschel vom des Doktors güldenen Haar bekommt Mann am Basar die Kamele in der 12er Tüte. Brauch ich nicht und finde auch desweiteren nichts, welches meiner Kaufwut obliegt. Dann gibt’s halt wieder den überteuerten Duty Free-Dreck vom Flughafen (Alkohol und Zigaretten). Apropos Alkohol: Ein Gutes hatte der Urlaub ja, ich musste mir absolut keine Sorgen um die All-Inklusion Alkoholmachen. Denn Alkohol gibt’s hier erst, wenn die Sonne untergeht.

Verachtungsvoll euer Dr. P

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