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Weihnachtlicher Budenzauber: Schnapshersteller stellt Winterkorn vor

Rostock (GE) Walking in a Winter Wonderland. Was nach dem Charthit von Bing Crospy klingt, ist in Wahrheit eine gesellschaftspolitische Sensation. Es duftet nach Zimt, aufgewärmtem ALDI-Glühwein und in den Ecken der Weihnachtsmärkte nach frischem Urin. Der größte Weihnachtsmarkt des Nordens, der Jahr für Jahr Sternenglanz von Warnow bis zur Ostsee versprüht, definiert sich in diesem Jahr einmal komplett neu. Und das nicht ohne Grund.

In Frankfurt am Main gehen durchschnittlich im Jahr über drei Millionen Besucher auf die örtlichen Weihnachtsmärkte (Die Quelle möchte unbekannt bleiben. Anm. d. Red. Es handelt sich nicht um das Fresenius-Institut). Trotz konstanter Besucherzahlen geht der Liter-Erbrochenes-pro-Kopf stetig nach unten. Der Alkoholkonsum verhält sich also analog der Auflage der Bunten. Um diesen Trend zu stoppen hat sich Wilhelm Würgt, der nicht mit vollen Namen genannt werden will, eine Goldidee einfallen lassen:

Statt Glühwein setzt er auf den guten alten Korn. Klar, lieblich – ein klassischer Dichtmacher. Genau das Richtige, um sich nach Feierabend betrunken in die Familienkutsche zu setzen. „Zum Winter sind alle erkältet und Korn mag ja jeder“, witzelt Würgt mit dem bereits vom Korn angetüdelten Redakteur des Gesellschafts-Echo. „Gegen die Erkältung habe ich einfach ein paar Wick-Hustenbonbons dazugetan.“ Das Marketing übernimmt er komplett selbst. So nennt er den Korn statt Korn, einfach Winterkorn.

Und so einfach entsteht der Würge-Winterkorn: Die Flasche Korn öffnen und etwas davon abnehmen – die Flasche soll nicht ganz voll sein. Dann die beiden Tüten Wick-Hustenbonbons (entweder die original Blauen, alternativ auch Kirsche, Koriander-Litschi, Leberwurst-Cornflakes etc.) in die Flasche füllen. Den Deckel zuschrauben und über Nacht ziehen lassen.

Die Redaktion meint dazu: Das wird in der montäglichen Blattplanung nachgemacht.

Hicks!? Doppelsmiley!

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