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Feng Shui: Mann richtet Wohnung anhand seines Penis aus

Faktisch bewiesen: Alle Satiriker sind sapiosexuell

Peking (GE) Feng Shui, die daoistische Harmonielehre, die den Menschen entschleunigt und für Ausgeglichenheit der inneren Mitte sorgen soll, findet auch in Ballungsgebieten wie Bielefeld immer mehr Beachtung. Ein junger Student hat dort nun eine eigene Fachrichtung entwickelt. Die Latten-Lehre. Aber ganz von vorn:

Feng Shui ist die Lehre der Harmonisierung von Mensch und seiner Umgebung. Hierfür müssen fünf Ebenen in Einklang gebracht werden, die in rudimentärer Beziehung zueinander stehen. Parkett, Tapete, Möbel, Küchenfliesen und Stroh. Ein junger Student fragte sich nun: „Fühle ich mich wohl in meiner Wohnung?“ Da Männer überwiegend von ihren Geschlechtsteilen agieren, fing er an, seine Wohnung anhand seines erigierten Penis auszurichten. Und siehe da, er hatte Erfolg. Fortan schlief er nachts ohne Unterbrechung durch und konnte sogar seine Laktose-Intoleranz überwinden. Nach folgenden Schema, dass exklusiv dem Gesellschafts-Echo vorliegt, organisierte er seine Wohnung:

Schlafzimmer:
Das Bett steht nun direkt hinter der Zimmertür. Dass er den Rest des Raumes jetzt nicht mehr nutzen kann, stört ihn allerdings überhaupt nicht.

Arbeitszimmer:
Er richtete seinen Schreibtisch direkt zur Eingangstür aus. Dass er jetzt nur noch eine Hälfte des Raumes nutzen kann, stört ihn allerdings überhaupt nicht.

Erotik:
Die Latten-Lehre beinhaltet auch, dass das Bett in zwei Hälften aufgeteilt ist. Die rechte Hälfte ist die weibliche Seite und die linke Hälfte des Bettes ist die männliche Seite. Da er die Einrichtung anhand seines Penis ausgerichtet hat, schläft er auf dem Boden und kann nur noch 1/4 seines Raumes nutzen. Das stört ihn allerdings überhaupt nicht.

Gerümpel:
Unter der Definition der Latten-Lehre findet auch ein ganz wichtiger Punkt Beachtung: Das Ausmisten. Man solle sich von jedem Stück trennen, dass man nicht benötigt. Und da sein Penis sich nicht wirklich von etwas trennen kann, steht die halbe Wohnung voll mit Pfand und antiken Möbelstücken vom Flohmarkt. Dass er insgesamt nur 2/4 seines Wohnraumes nutzen kann, stört ihn allerdings hierbei überhaupt nicht.

Wächter:
Spiegelbilder sind die Spiegelbilder unserer selbst. Spiegel werfen einem die Realität vor und gelten von jeher als Gerät, mit dem man sich Schminken kann. Der junge Bielefelder Student hat daher direkt hinter der Eingangstür einen 1,90 m hohen und 1,20 m breiten Spiegel aufgestellt. Dass er hierbei seine eigene Wohnung kaum betreten kann, spielt für ihn hier überhaupt keine Rolle.

Gegenüber dem Gesellschafts-Echo lässt er noch verlauten, dass er „nun endlich jede Nacht durchschlafen kann, durch den Verlust seiner Laktose-Intoleranz wieder Spaghetti mit Ketchup verträgt und aufgrund des Spiegels im Eingangsbereich morgens seine „Mola“ bestaunen kann.“ Das Gesellschafts-Echo bewundert solche Vorgehensweise und ist gerade schon dabei, die Möbel in der Redaktion umzustellen.

 

 

 

 

 

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