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Eklat bei Hamburger UNO-Meisterschaften in Wilhelmsburg

Wilhelmsburg (GE) Am vergangenen Samstag kam es im Rahmen der Hamburger UNO-Club-Meisterschaften zu einem Eklat, der bundesweit für Schlagzeilen sorgte.  Auf dem Wilhelmsburger Festival-Gelände kam es im spannenden Finale zwischen Murat B. und Jürgen H. zum Spielabbruch. Der Lokalmatador Murat B. kann auf eine beachtliche Karten-Karriere zurückblicken und ist kein Unbekannter in der UNO-Szene. So war er nicht nur Mitbegründer des Dresdner-UNO-Club, sondern galt in der beschaulichen Szene auch als einer der wenigen, dem eine Vorliebe zu roten Karten nachgesagt wird. Als sein Gegner Jürgen H. nun in der letzten Spielrunde des überaus spannenden Finales die „Wünsch-Dir-Was-Karte“ spielte und sich eine falsche Farbe wünschte, rastete Murat B. komplett aus. Murat B. hatte nur noch eine blaue Eins auf seiner Hand, aber Jürgen H. machte ihm einen Strich durch die Rechnung und wünschte sich gelb. Lokale Szene-Reporter und Blogger sprachen am gestrigen Samstag gar davon, dass Murat B. seinen Gegner zerfickt habe (Wie man so schön Neudeutsch formulieren würde).
Ein Gewinner konnte nicht ermittelt werden. Ebenso ein neu angesetzter Termin für die Wiederholung der Hamburger-Club-Meisterschaften. Der Präsident, 2. Vorsitzender und Schatzmeister des Hamburger UNO-Verbandes zeigt sich schockiert: „Unter solchen Umständen Wechsel ich wieder zurück zum Skat. Das hat mit Sport nichts zu tun. Seit dem Vorfall kann sich Jürgen H. allerdings über eine steigende Beliebtheit seiner Homepage freuen. Laut seinem Manager haben die Verkäufe auf seinem Online-Shop seit dem tragischen Ende der Meisterschaften zu einem satten Plus von 35% geführt. Beliebteste Artikel hierbei sind die Mattel Würfel und der Mattel Rocking-Robot. Wie die Staatsanwaltschaft Hamburg in Ihrer Pressemitteilung mitteilte, wird nicht nur gegen Murat B. aufgrund seines skandalösen Auftrittes ermittelt, sondern auch gegen die Veranstalter. Ein Ausgang ist indes noch offen.

Auch auf Anfrage hin, wollte sich aus der Presseabteilung von Mattel keiner zu den schrecklichen Vorfällen äussern. Korrektes Krisenmanagement geht anders, so die einstimmige Meinung der Redaktion.

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