Fernschreiber

Britische Polizisten attackieren deutsche Rentner

Hull (GE) Vergangenes Wochenende sorgte die Festnahme einer achtköpfigen Touristengruppe aus Deutschland in der englischen Presse für Furore. Die Rentnertruppe aus dem baden-württembergischem Tuttlingen wollte auf den Spuren ihres philosophischen Vorbildes Immanuel Kants wandeln.

Um ein besonderes Zeichen ihrer Verbundenheit zu setzen, entfalteten sie an der Trinity Church in Hull mitgebrachte Transparente und sangen Lobeslieder.

Herbert Jotten, einer der Mitreisenden:

 

An diesem Platz soll Kant sich mit Joseph Green am 13.4.1875 getroffen haben. Wir waren an unserem persönlichen Wallfahrtsort und wollten dem Intellekt unseres geistigen Führers huldigen. Plötzlich attackierten uns mehrere englische Polizisten. Ich erinnere mich nur an Tränengas und Schläge. Keiner von uns spricht sonderlich gut Englisch, aber wir haben deutlich verstanden, wie wir als old pervers bastards beschimpft wurden. Wir wissen bis heute nicht warum dies geschah, vielleicht waren es politische Motive.

 

Auf eine schriftliche Nachfrage des Gesellschafts-Echos zu den Hintergründen der brutalen Tat, erhielten wir vom Polizeichef Justine Curran folgenden Stellungnahme (Auszug):

 

„…we British have a lot of humor, but when a group of old men are singing in front of a church such a song, while a baptist is proceeding, the German police would hopefully act just in the same way. Their song

 

„Cunt, Cunt, Cunt! A manuell Cunt!

We love deep cunt! We love deep cunt!

Cunt, Cunt, Cunt! A manuell Cunt!“

 

was completely inaproppriate.“

 

Dies ist keinerlei Rechtfertigung für ein solch brurales Vorgehen. Die englische Sprache war und ist in Deutschland weiterhin einer kleinen Elite vorbehalten. Wir müssen aus dem Vorfall schlussfolgern: Fremdenfeindlichkeit in England nimmt zu. Die Redaktion vom Gesellschafts-Echo wird dies im Auge behalten.

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